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Arrowtown via Haast

Der nächste Zwischenstop war Arrowtown in einem Motorpark, sogar 4 Sterne. So wurde geduscht und Wäsche gewaschen und zum ersten Mal saßen wir draußen vor unserem Camper abends, da es windstill war. Arrowtown ist eine historischen Minenstadt und wurde für die Touristen schön hergerichtet. So sind es wunderschöne alte Häuser mit netten, überteuerten Boutiquen und guten Restaurants… Wir schlenderten umher und trotzten dem Regen. Das Chinaviertel wurde daher nur halbherzig angeschaut, hier haben sie das Leben der Chinesischen Minenarbeiter nachgestellt, sehr interessant. Weitere Spaziergänge fielen aber wirklich ins Wasser und wir fuhren bis zum Lake Wanaka weiter. Als wir keine Lust mehr hatten hielten wir im „Grau in Grau“ und faulenzten im Camper. Später abends kam dann doch noch die Sonne raus und wir gingen etwas Spazieren.
Heute hatten wir Sptzenwetter, nicht nur Sonnenschein und blauer Himmel, nein es war fast windstill und warm ; )
So fuhren wir immer nur kurze Stückchen beim berqueren des Haastpasses. Wir hielten an Blauen Pools an, Quellwasser welches von den Gletschern runterkommt. Knallblau und eiskalt….
Die Tracks die wir machen sind meist so 1 Stunde, wegen Jo… nur leider gehen sie steil bergauf oder bergab…. eine 2 Stunden Wanderung ohne klettern haben wir hier leider nicht gefunden.
Der nächste Halt war der Haast Look out Track, wo wir natürlich erstmal bergauf marschierten… sogar Joana ging ein paar Schritte. Richtig: Sie läuft nun wenn sie gehalten wird und zieht sich überall hoch und möchte nun am liebsten stehen. Krass wie schnell das nun alles geht…
Die anderen Stops waren eher kurzer Natur, entweder nur ein Lookout oder eine von Joana „verlangte Pause“, die wir heute wirklich ungewollt strapaziert haben.
Nachdem wir nun schon erste Eindrücke von der Westküste erhaschen konnten übernachten wir nun am Lake Paringa, wo wir wieder draußen sitzen konnten (nur die Sandflies nerven wirklich) und Ole sogar in den See zum waschen sprang. Ich konnte Ihn gerade noch daran hindern Joana auch zu baden.

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Milford Sound

Die Strasse von Te Anau nach Milford ist schon einTraum für sich…wie so oft hier in NZ ist der Weg das Ziel. Wir hielten oft an und machten z.B. am Cascade Creek eine kurze Wanderung durch den Wald. Die Bäume hier sind mehrere hundert Jahre alt und alles ist dicht bewachsen.
Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, denn untypisch für die Gegend hatten wir strahlenden Sonnenschein. In Milford machten wir dann Lunch- und Spielpause, beor wir einen kurzen Rundgang machten. Dann kam das Highlight: Die Fjordschiffstour! Es war wirklich beeindruckend,  die hohen bewachsenen Berge, viele Wasserfälle, wo in der Gischt Regenbögen entstanden, die Tasmanische See etc.. Der Wind war wieder heftig, doch wir waren warm eingepackt  die meißte  Zeit draußen! Joana bezauberte zwei  kleine australische Mädchen und so hatten wir die hälfte der Zeit Begleitung.
Übrigens hatten wir die letzten 2 Tage/Nächte Benny eine kleine Waldmaus als Reisbegleiter, welche abends Ole übers Haar lief und tagsüber im Cockpit gesehen wurde… sonst hörte man Benny nur im Hohlraum des Campers rascheln. Seit Milford Sound war er aber nicht mehr gesehen…ist ja auch ein schöner Ort zum verweilen.
Abends fuhren wir  ca. 60 km wieder Richtung Te Anau und übernachteten in Knobs Flat, wo Joana und ich beide so todmüde waren und nach einer heißen Dusche direkt ins Bett sind und 10 Stunden durchgeschlafen haben!  Ole genoss noch die Ruhe ; )
Ausgeruht machten wir dann morgens noch eine Wanderung durch dichten Wald zu einem Wasserfall, echt schön und es tat auch gut sich zu bewegen.

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Oamaru – Moeraki

An der Küste angelangt schauten wir uns die Altstadt von Oamaru an…was man hier so alt nennt ; ) Es ist aber ein nettes Städtchen und wir bekamen mal wieder nen tollen Kaffee und Joana plünderte den Spielsachen Korb. Der nächste Stop war dann an den Moeraki Boulders, wo Joana aber so fest schlief, das wir sie getrennt anschauen mussten. Wir übernachteten im Moeraki Village auf einem traumhaften Motorpark (Campingplatz). Hier machten sich sie 32 Dollar aber auch bezahlt. Stellplatz mit dem Blick aufs Meer, Wassertank auffüllen und Wäsche waschen…ja das Camperleben mit Baby ist keine Entspannung. Nach einem kurzen Snack machten wir uns direkt zu den Pinguinen und Seehunden auf. Es war mal wieder super schön….die Yellow eyed pinguins sahen wir zwar nur vereinzelt, aber die Seehunde in Scharen. Joana verschlief fast das ganze Treiben,was aber auch ganz gut war, denn so war sie geschützt vorm heftigen Wind bei Mama vorgeschnallt. Durchgepustet aßen wir noch zu Abend und kuschelten und alle zusammen mit Meeresblick. Von einer anderen Travellerin erhielten wir den Tip vom Shagpoint, wo wir bei der Weiterfahrt nochmal Seehunde beobachten konnten. Unten im Süden der Südinsel, noch nach Dunedin haben wir dann eine Bucht gefunden, wo es windgeschützt und warm war und ein Fluss zum Meer führte. Dort badete Joana dann das erste mal, ich dachte ja es würde Ihr zu kalt sein, aber sie jauchzte vor Glück. Auch nackig im Sand zu spielen fand sie klasse…. hoffentlich wird es im Norden wärmer, das wir nochmal die Gelegenheit dazu bekommen. Diese Nacht schliefen wir dann auf einem Schotterplatz Richtung Milford Sound, da Joana kein Bock mehr hatte und wir auch ganz kaputt waren. Heute haben wir dann viel Strecke zurück gelegt mit mehreren Spielstopps und sind an Henry´s Peek, 100km vorm Milford Sound! Ein traumhaftes Plätzchen Erde beim Lake Tekapo!!

Lake Pukaki & Lake Tekapo

Am nächsten Morgen machten wir dann noch eine Strandwanderung,bevor wir via Christchurch zum Lake Tekapo fuhren. Es ist wirklich toll überall anhalten zu können und alles dabei zu haben, das entspannt die Situation mit Joana völlig. Wir haben inzwischen sogar den Jetleg überstanden.

Am Lake Pukaki übernachteten wir wieder auf einem DOC Zeltplatz (staatlich), diese liegen viel schöner, haben aber wenig Komfort (manchmal nur Plumpsklos). Doch wir haben ja alles dabei! Der Platz war herrlich und Joana spielte mit großer Begeisterung im Gras, sie wird immer aktiver und entdeckt die großen und kleinen Dinge des Lebens. Am nächsten morgen machten wir uns zu einer kleinen Wanderung auf, wieder traumhaft schön und windig. Die Farbe des Sees ist einzigartig türkis/blau. Joana wurde von Ole erst auf den Schultern getragen, bis es zu windig wurde und sie zum ersten mal auf den „Rücken“geschnallt wurde. So richtig gefiel es Ihr nicht, aber da Sie müde war, gab es nur einen kurzen Widerstand und für Ole war es 10x angenehmer! Zur Belohnung ging es danach in die Hotsprings, sehr touristisch, aber mit 37 grad perfekt für Joana und so konnten wir alle genießen, nachdem wir wieder zuvor mal wieder die „Kindererziehung“ ausdiskutieren mussten. Abends ging es direkt weiter, denn auch wir stellten fest das 30 Tage bei unseren Programmvorstellungen nicht viel sind. Am Lake Pukaki bestaunten wir den Blick auf den Mount Cook also nur aus dem Camper und wir übernachteten am Lake Aviemore und nutzten so Joanas Tiefschlaf in Ihrem Autositz aus. Vorne auf dem Beifahrerplatz mit der tollen Aussicht und direkt neben Papa oder Mama ist das Auto fahren gar nicht mehr so schlimm!

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Bank Peninsula – Akaroa

Am 10.02. holten wir dann morgens den Campervan ab, Glenda brachte uns liebenswürdiger Weise hin. Der Camper ist super, ein 6,5m langer VW LT! Alles drin und dran…einziger Nachteil: Die Kleine thront vorne und der Beifahrer ganz hinten, also nur gut das wir ein Navi haben.
Nach einem Großeinkauf ging es dann auf die Bank Peninsula, wo wir in Duchauvelle auf einer Landzunge wild campten…super schön, doch ich war total kaputt und ging nach dem Abendessen direkt mit Joana ins Bett!
Nach einem ausgiebigen Pancake Frühstück mit traumhaften Blick, wanderten wir zu einem Aussichtspunkt und genossen die Natur. Von einem Einheimischen erhielten wir den Tip das das Dorffest, welches heute statt fand, 100 jähriges Jubiläum hat. So suchten wir es auf, was ganz nett war. Es gab Schaf-scheren-Wettbewerbe, Springreiten, Hundeschau, Victorian Style Kostüm Wettbewerb und viele Verköstigungsstände.
Uns reichte es aber schon bald und wir schauten uns das schöne französische Städtchen Akaora an. Das Highlight war der frische Fisch vom Stand am Pier mit Pommes.
Zur Übernachtung fuhren wir in die Okainsbucht, wo wir ganz nah am Strand ein Plätzchen fanden. Mir wurde aber bewusst, dass ich bei deem Wetter (blauer Himmel, Sonne und heftiger Wind) nicht ins Wasser gehen werde. So packtehn wir unsere Strandmuschel ein und faulenzten mit der Kleinen etwas im Windschatten. Abends genossen Ole und ich dann noch einen Vino in der Hängematte, bis es uns zu kalt wurde.

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Anreise nach Neuseeland

Aufgeregt und angespannt ging es am 06.01. los. Zuerst mit dem Auto zu Anja und dann zum Düsseldorfer Flughafen, von wo wir aus nach Abu Dhabi starteten. Der erste Flug klappte super, wir hatten auch einen Babybasket, wo Joana aber nur noch sehr knapp reinpasst. Trotzdem hat sie viel geschlafen, aber mehr auf Mamas Schoss.
In Abu Dhabi hatten wir 3,5 Stunden aufenthalt und so konnte sich die Kleine ewas austoben. Leider hatten wir dann Pech auf dem 14 Stunden Flug nach Sydney, wo wir ganz normale Sitze bekamen, wir waren echt nervös und sauer, aber die Kleine hat es wieder super gemeistert, auf Mama geschlafen und mit Papa hinten bei den Stewardessen gespielt! Wir allerdings haben kaum geschlafen. In Sydney verpassten wir dann den Flieger, obwohl wir 1 Srunde vor Abflug am Transferschalter standen. Es ging nicht nur uns so und so war das Chaos vorprogrammiert. Die waren echt unfähig, aber wir konnten ja nichts machen. So mussten wir über Auckland fliegen, was die Reise dann nochmal um 6 Stunden verlängerte, Ihr könnt Euch vorstellen wie die Laune sank. Nur Joana hatte Ihren Spass, flirtete mit Jedem und krabbelte das erste mal ein ganzes Stück geradeaus! Auf den beiden kurzen Flügen dann zum Schluss, schliefen wir dann alle 3 fast die ganze Zeit.
Am Zoll gaben wir dann alles an und wurden nicht kontrolliert, sondern mussten nur Rede und Antwort stehen…also alle Bedenken mit der Babynahrung umsonst!
Vom Flughafen aus ging es dann zu unserer AirBNB Unterkunft nach Spreydon, wo uns Glenda schon erwartete.
Wir hatten ein tolles Zimmer mit Bad, und zur Mitbenutzung Garten, Wohnzimmer und Küche! Nun ging es aber nur noch um Bedürfnisbefriedigung: Pizzaservice, Dusche und Bett!
Wir schliefen wie die Murmeltiere und da es inzwischen schon 22:00 Uhr war, fiel die Zeitumstellung nicht schwer. Ok Nachts war ich nochmal von 2-3 Uhr mit der Kleinen spielen, da sie ja sehr viel im Flugzeug geschlafen hat, aber sonst war es echt ok!!
Der Tag in Christchurch war nun zum entspannen, einkaufen und vor allem Joana beim Krabbeln zu motivieren. Sie machte auch Ihre ersten Erfahrungen mit einer Katze.
Sie erschrak im ersten Moment so fürchterlich, dass sie total zusammenzuckte, doch im Laufe des Tages mit der Unterstützung von Papa wurden die 2 fast Freunde!

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Highlights der Weltreise

Alle Länder und Kontinente haben ihr Highlights und man tut sich sehr schwer besondere Orte hervorzuheben, aber da ich ständig danach (selbst ein Jahr nach Reise) gefragt werde – hier meine Highlight-Reiseorte-Liste:

Afrika:
– Botswana: Kanu-Trip durchs Okavango Delta
– Uganda: Berggorillas

Asien:
– Indonesien: Borneo – Bootstrip Tanjung Putin Nationalpark auf Borneo, Sulawesi – Togian Islands (Relaxen im Paradies), Komodo / Flores (Tauchen)
– Philippinen: Wracktauchen Coron Island

Südamerika:
– Bolivien: Salar de Uyuni (Salzwüste)
– Ecuador: Galapagos

Für Details dazu, schaut euch die Blogeinträge der jeweiligen Länder an.

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Zurück in Deutschland

Todmüde, Jetlag und du meine Güte ist das sauber und leise hier…

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Bocas del Toro

Nach drei Nächten Boquete hatten wir genug von Kaffee & Rentnern und wollten weiter Richtung Strand. So gings wieder mit Bus und überfüllten Speedbooten (völlig übermotorisiert: 400 PS auf 6m Boot und sich dann beklagen, das Sprit doch so teuer ist…) nach Bocas del Toro. In Bocas Town buchten wir uns ins Hansis Hostel ein, nett, aber irgendwie entsprach das Städtchen nicht unserer Vorstellung von Inselurlaub. Trotzdem machten wir zwei Tauchgänge und fuhren mit dem Fahrrad durch die Gegend, merkten aber recht schnell das Bocas Town nicht unser Ding ist. So setzten wir rüber nach Isla de Bastimentos und buchten uns dort in „Beverlys Hill“ ein – wunderschöne bewaldete Insel, eigener preiswerter Holzbungalow in kleiner Gartenanlage mit Blick über die ganze Bucht und der Garten voller Armyants und Pfeilgiftfrösche! Die Armyants machten uns erst mal echt zu schaffen – allein besichtigen der Räume war echt schmerzhaft. Die Armyants wandern quer durch die Gegend und habe kein richtiges Zuhause, dabei überfallen und fressen Sie wortwörtlich alles, was Ihnen über den Weg kommt – ob es mehrfach größer ist oder nicht, ist völlig egal. Die Locals freuen sich immer wieder sehr wenn diese Ameisen da sind – das gesamte Hause ist voller Ameisen dann (voll, heisst nicht wie in Deutschland ein paar hier und da, sondern stellt euch vor, man würde einen Ameisenhaufen euch in die Wohnung stellen!), dann dauerts knapp 3 – 5 Std. und schon sind die Ameisen wieder weg und das gesamte Haus ist von jeglichem Ungeziefer gereinigt. Wird man jedoch gebissen, bilden sich direkt schmerzhafte Quaddeln die gut eine halbe Stunde lang brauchen zum abklingen. Von da an ging ich jeden Tag auf Froschsuche – rot, orange, gelb sitzen diese zwischen den Bäumen und Blättern in unserem kleinen Paradies. So wanderten wir durch die Insel zu Stränden, ich ging tauchen und Silke zu weiteren Stränden und Zapp!, Silke kommt nicht zurück. Ich warte bis knapp 18:30 Uhr wo es langsam anfängt zu dämmern und wundere mich, wo bleibt Silke?! Normalerweise kommt man vom Strand – insbesondere in Ländern wie hier – wenn man alleine ist, bei Tageslicht zurück. Wandere runter zum Pier gucke, ob sie vielleicht irgendwo mit Leuten sitzt, ab 19 Uhr frage ich bei unserem Host und im Tio Tom nach, ob jemand sie gesehen hat oder mir vergessen hat etwas zu sagen. Auf Anruf im Bocas Bound versucht die Frau am anderen Ende mir die ganze Zeit ein Zimmer zu verkaufen, während ich versuche ihr mitzuteilen, das ich meine Freundin suche… Um 19:30 taucht Madamme dann plötzlich auf. Sie hatte Probleme zurück vom Strand zu kommen… ARGH! Frauen! Aber Gott sei Dank alles wieder gut verlaufen. Das ist eh etwas was mich fast schon wurmt, die meisten Reisenden mit denen wir uns unterhalten, hatten irgendwelche schlechten Erfahrungen von Diebstahl, Raubüberfall etc. zu erzählen – wir hatten nie etwas. Nicht mal das uns Kaugummis geklaut worden sind. Kann mir bis heute nicht wirklich erklären, woran das eigentlich lag / liegt. zum Abschluss haben wir dann noch einen Nachttauchgang hier gemacht – viele Krabben und Lobster gesehen, sonst hielt es sich in Grenzen – aber trotzdem viel Spaß gehabt. Heute Abend gehts dann zurück nach Panama City, eine Nacht noch Schlafen und dann gehts nach Good-old-Germany. Komisches Gefühl jetzt Nachhause zu fahren, aber wir freuen uns auch. Das Reisen hat zwar gerade wieder angefangen Spaß zu machen, jedoch brauchen wir auch gerade mal wieder etwas anderes, als durch die Gegend zu tingeln. Jetzt heißt es erst mal Wohnung suchen und die Jobsuche fortsetzen.

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Boquete

In Panama City stand dann Entscheidungsphase an: Gehts nach Bocas del Toro um die letzten Tage zu verbringen – d.h. eher mehr Tourismus im Inselparadies – oder gehts nach Isla de Coiba, Nationalopark- und Taucherparadies? Letzten Endes entschieden wir uns für Bocas del Toro, da wir nichts gegen etwas mehr Leben hatten, auch wenn ich dies mit einem weinenden sowie lachenden Auge betrachtete (Coiba ist mit Abstand das beste Tauchen in Panama). Somit fuhren wir erst mal mit dem Bus nach Boquete, um uns die Kaffeeplantagen anzugucken – gleichzeitig auch ein Amerikanisches Renterparadies (es gab einen Artikel in einer Zeitschrift mal, der dieses Stadt als eine der besten Ich-werd-alt-und-Faulenze-nun-Orte bezeichnete, seitdem Hype). Die Renter waren uns egal, wir wollten die Umgebung sehen und die Kaffeeplantagen. Buchten uns wieder ins Mamallena ein und nahmen direkt am großen Barbeque teil, wo wir mit knapp 15 anderen Reisenden fröhlich den Abend genossen. Zufällig war auch ein Schwede dabei, der das sogenannte Fire Poi super beherrschte – das sind zwei Feuerbälle an einer Kette oder Schnur die man schleudert – toll anzugucken, wenn es einer richtig kann – ansonsten wartet man immer nur auf die nächste Verbrennung… Am nächsten Tag gings dann per Jeep hoch zu den Kaffeeplantagen auf eine Tour – privat – da man uns am Morgen vergessen hatte und somit wir den Guide für uns hatten. Super interessant, insbesondere da wir per Zufall im Zweitbesten Kaffeeanbaugebiet Panamas waren. Witzig war insbesondere, das der Kaffeebauer nicht besonders viel Geld hatte und daher jede Maschine zum Schälen und Rösten etc. selber gebaut hatte – wohl gesagt hauptsächlich aus Bauteilen alter Jeeps. 🙂 Die Maschinen sahen daher etwas abenteuerlich aus, funktionierten aber einwandfrei und der Kaffee war echt köstlich. Am nächsten Tag gings dann mit dem Scooter durch die Gegend. Das hatte uns ja bereits in anderen Teil der Welt viel Spaß gemacht, aber nach 4 Std. auf dem Ding sitzen, reichte es aus. Trotzdem wunderschöne Gegend. Wir lernten in der Zeit noch eine Gruppe Österreicher kennen, welche von da an immer wieder trafen und uns gemeinsam mit diesen immer wieder trafen.

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