Fox Gletscher und Gillespies Beach 20.02.

Von der Sonne und Joana früh morgens geweckt, fuhren wir so früh los, daß wir um 9:30 Uhr schon zum Fox Gletscher Lookout aufbrachen.
Der Franz Josef und Fox Gletscher sind so besonders, da sie an der Küste liegen und so nah am Tasmanischen Meer sind (gerade mal 250m über Meereshöhe). Der Aufstieg war nicht lang, also kein Problem mit Joana, auch wenn wir alle viel zu warm angezogen waren. Wir konnten bis 200 m nah an das Eis heran, danach gab es nur noch guidet Touren mit Spikes unter den Schuhen.
So ein Gletscher ist schon beeindruckend, wie er sich den Weg den Berg runter schlängelt. Im Anschluss spazierten wir noch etwas herum und machten uns auf zum Gillespies Beach.
Nach 20 km Fahrt, wo die Hälfte ein kurviger Schotterweg dort angekommen, war Ole so geschafft, dass Joana und ich erstmal draußen etwas alleine auf der Wiese spielten und später einen Strandspaziergang machten.
Ich fands wunderschön am Strand, das Meer mit den hohen Wellen, das ganze Strandgutholz, Steine, Muscheln und keine Menschenseele weit und breit…. später ging es noch einen Weg entlang zu einer alten Minenanlage, wo man noch verrostete Maschinen sehen konnte.
Joana findet zur Zeit besonders die kleinen Dinge interessant: Grashalme, Steinchen, Stöckchen oder auch mal nen Brotkrümel…da müssen wir ständig aufpassen, das nichts in den Hamsterbäckchen verschwindet..
Wir übernachteten im Rainforest Holidaypark und wurden noch Nachts von heftigem Regen überrascht. So cancelten wir den Franz Josef Gletscher und gingen nur in das Wild Life Center, wo wir das erste mal Kiwis beobachten konnten. Welch lustige Gefährten. Hübsch ist nun wirklich was anderes, vielleicht ist drollig das richtige Wort. In dem abgedunkelten Raum, sollte man so still wie möglich sein, damit sie sich nicht scheu zurückziehen. Joana versuchte es auch, aber sie wollte unbedingt krabbeln und dabei jauchzte sie öfters mal vergnügt auf. Die Kiwis zogen sich übrigens nicht zurück , sonder beobachteten Joana neugierig. Als die nächsten Touris kamen gingen wir dann weiter in den Gletscherbereich, wo alles sehr schön erklärt wurde. In das Sanctury, wo die Kiwis wieder aufgepeppelt werden, durften wir mit der Kleinen allerdings nicht.
Das Wildlife Center war schon interessant und toll gemacht, aber über die Preise hier darf man generell nicht nachdenken (15 Euro pro Person um 3 Kiwis sehen zu können…). Die Preise auf Neuseeland sind generell exorbitant auf Neuseeland. Essen im Supermarkt ist gut 1,5 – 2x so teuer wie in Deutschland. Touren egal was, kosten mindestens 40 – 50 Euro pro Person, selbst wenn es nur zwei Std. sind.
Wetterbedingt fuhren wir bis kurz nach Greymouth weiter, da die Städtchen hier wirklich nicht schön sind und die tollste Natur im Regen (vorallem mit Baby) keinen Sinn macht.
Unser einziger Halt in Hokitika war sehr enttäuschend. Ich wollte gerne Essen gehen, doch es herrschte gähnende Leere. Die Jade Factory und das Sockenmuseum waren eher Shops und so machten wir einen Großeinkauf und aßen Grillhähnchen auf dem Parkplatz : (.
Wirklich schön war aber der Strandwettbewerb „Strandgutholz Skulpturen“. Da waren wirklich schöne dabei! Joana aß derweil zum ersten Mal Sand in Ihrem Leben (immerhin schwarzer Sand). Wir achteten schön darauf was sie in die Hand nahm und sie streckte direkt Ihr ganzes Gesicht in den Sand…

Unsere Devise solange zu fahren bis Joana keine Lust mehr hat, brachte uns auf einen gemütlichen Campingplatz in Rapahoe (ein paar km nördlich von Greymouth), dessen Haupthaus, eher einem Backpacker ähnelt und wir auch mal aus unserem Camper kommen. Wir haben einen Platz mit Blick aufs Meer, wunderbar! Heute ist richtiges Aprilwetter: Regen und Sonne im Stundenwechsel. Na ja 2 Strandspaziergänge waren schon drin und Ole und Joana haben auf dem Trampolin gespielt und erste Rutschpartien gemacht.

Category: Neuseeland 2014
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