Waiheke Island 07.02.2014

Der letzte Zwischenstop in Orere 50km vor Auckland, war zwar nichts besonderes, doch später als das Wetter aufklarte hatten wir einen schönen Nachmittag. Ole und Joana gingen in einem Flussarm planschen und später machten wir noch einen Spaziergang am Strand und ließen uns durchpusten.
Heute ging es dann nach Waiheke Island wo wir es uns auf dem Mudbrick Weingut mit Vino und Antipastiplatte gut gehen ließen, durch die Weinplantagen spazierten und später noch die Ministadt Oneroa anschauten.
Ein wirklich schöner Tag, der dann aber doch gerade wieder im Regen endet, es fing aber erst auf unserem Campground an ; )
Ole hat gerade leckeren Fisch gekocht, Red Snapper, dazu gibt es Sparkling Wine, ein schöner Ausklang unserer Campingzeit. Morgen geben wir unseren Camper ab und wir gehen ins Hostel direkt ins Zentrum.

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Coromandel Peninsula

Hier fuhren wir direkt zum Hot Water Beach, wo wir uns mit unzähligen anderen Touris auf einem kurzen Stück Strand in selbstgeschippte Löcher setzten.
Wir übernahmen jedoch einen kinderfreundlichen Pool, der auf der einen Seite warm war und nur auf der anderen sehr warm bzw. heiß. Es war schon schön mit der kleinen, sonst haben aber die vielen Leute gestört. Den Tip von Franzosen es abends im dunklen zu machen kam ja für uns leider nicht in Frage, ist aber bei dem Sternenhimmel und das man die anderen kaum erkennen kann nachvollziehbar!
Zum Übernachten fuhren wir gegen Abend auf den Parkplatz des Cathedral Coves, da man dort offiziell übernachten (d.h. “Freedom Camping”) konnten. Der Blick war auch wirklich schön, besser als auf den meißten Motorparks.
Nach dem Frühstück ging es dann los zur Cathedral Cove, die nach der Cathedral Höhle benannt ist. Diese sieht wie ein natürlicher Tunnel/Brücke aus und hat auf beiden Seiten einen schönen Sandstrand. Gut das wir früh da waren, denn schon auf dem Weg in die Sting Ray Bucht, wo wir etwas am Strand verweilten kamen uns die Tourimassen entgegen! Wir hatten unsere Bucht aber fast für uns, da man kurz durchs Wasser/Steine waten mußte und darauf die Bustouristen kein Bock hatten.
Nach langem Überlegen entschieden wir uns noch zu dem Coromandel Forest park zu fahren, der für die riesigen Kauri Bäume bekannt war. Doch leider war es am nächsten Tag so bewölkt, dass wir uns nicht getraut haben mit Joana eine 4 Stunden Tour zu den Kauris zu machen.
Der Kurze Aufstieg zum Outlook 76 war dann so enttäuschend, das wir uns wieder aufmachten.

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Orakei Korako

Dieser Lonely Planet Tipp war wirklich super. Kurz nach Roturua sind diese heißen Quellen, welche noch nicht so überlaufen und von Bussen angefahren werden, wie die in Rotorua. Allerdings muss man hinzusagen, das die gesamte Nordinsel von Thermalquellen nur so durchzogen ist und es viele Flüsse, Seen, Strände usw. gibt, wo diese zu Tage treten. Orakei Korako liegt direkt an einem See, wo man mit dem Boot übersetzt und dann die Schwefel- bzw. Siliziumterrassen begehen kann. 20 cm unter den Füssen blubbert und dampft es aus allen Ecken. Gelbe, Weiße und Grünen Schlieren sind überall zu sehen in verschiedensten Tönen. Ein kleines Special war, daß man auf dem Parkplatz gegenüber übernachten konnte und somit auch die Quellen Abends und morgens sehen konnte, ebenso wie auch die Geysire, welche nur unregelmäßig ausbrechen. Ole musste dann natürlich auch den warmen See ausprobieren, an dem es ebenso überall brodelte und kam danach leicht nach Schwefel duftend in den Camper. Von dort aus ging es direkt nach Athenree an die Nordostküste (ein Tipp von Canadiern) ein sehr schöner Campingplatz, der zwar etwas teurer ist, man aber die Hot Pools inklusive hat. Uns gefiel es auch, schade nur, das es sonst kaum etwas gab. Leider durfte Joana nicht mit in die Pools, da man der Ansicht ist, sie könnte trotz Schwimmwindel den Pool verunreinigen. Was natürlich bei Kindern über 1 Jahr etwas völlig anderes ist. Da Silke einen steifen Nacken hatte, genoß sie den Pool umso mehr und war voller Vorfreude auf den Hot Water Beach!

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Tongariro National Park

Hier wählten wir den DOC Campground im Whakapapa Village, wo wir eine tolle Campsite am Fluss mit Blick auf die Vulkane hatten. Wir machten uns direkt in das Skigebiet zum Mt Ruapeu (Vulkan), um dort mit dem Skilift ins höchste Café Neuseelands zu fahren. Das war ein Spass und Joana staunte nicht schlecht, auch wenn es Ihr gar nicht gefiel in der Trage zu bleiben, obwohl wir saßen. Der Ausblick war super…überall Lavagestein, Vulkane wie aus dem Bilderbuch… Oben angekommen ging es erstmal ins Café, wo wir die Ruhe und den Ausblick genossen und Joana den großen Raum mit Teppichboden zum krabbeln ausnutzte. Danach ging es dann in den kalten Wind und wir kraxelten noch etwas über das Gestein, doch weit kamen wir nicht. Am nächsten Morgen machten wir noch eine Rundwanderung zu einem Wasserfall, welche sich wirklich lohnte. Im direkten Umfeld sah es wie in der Heide mit vereinzelten Palmen aus und in der Ferne türkise Seen und Vulkane… eine tolle Mischung. Sogar der Wasserfall hatte etwas, obwohl es die ja wirklich von der Eifel bis Neuseeland auf jedem Fleckchen Erde gibt ; ). Die Nachmittagspause versuchten wir am Lake Taupo zu verbringen. Wir fanden auch eine idylische Bucht, doch nach 30 Minuten verjagten uns mal wieder die Sandflies. So ging es direkt weiter Richtung Rotorua. Inzwischen sind sie auch bei Joana auf den Geschmack gekommen, nun hat sie auch Stiche…. aber Deet bekommt sie nicht!!!

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Wellington 30. 02.

Damit wir die Fähre mit unseren 2 Stunden Vorlaufzeit bekamen, mussten wir tatsächlich den Wecker stellen. Nachdem wir eingecheckt hatten, konnten wir uns sogar noch etwas Picton anschauen. Für hiesige Verhältnisse ein wirklich schönes Städtchen.
Die Fährfahrt war wirklich angenehm: Sonne, kaum Wellen, ein zufriedenes Kind und wir sahen sogar mehrfach Delfine.
Die Aussicht auf die Marlborough Sounds war wunderschön, genauso wie das Eintreffen in Wellington.
In Wellington angekommen fanden wir zufällig den City Motorpark direkt zwischen Fähre und Hafen, wir dachten zuerst es wäre nur ein Parkplatz. Streng genommen war es das auch, nur eben mit Dusche und WC.
Etwas gewöhnungsbedürftig, aber für unsere Zwecke perfekt! So machten wir uns nach kurzer Pause auf die Stadt zu erkunden. Wellington ist bisher die für uns schönste und interessanteste Stadt. Wir genossen erstmal wieder “die Stadt”, schlenderten umher, gingen zum ersten mal essen (das 2. mal folgte 3 Stunden später ; ) ) Es war zwar super lecker, aber wir wurden nicht satt….
Abends fielen wir alle drei todmüde ins Bett und konnten trotz großer Kreuzung zur linken super schlafen.
Am nächsten morgen einen Parkplatz zu bekommen mit unserem Riesencamper war allerdings schwierig, da die uns gegebenen Tips schon belegt waren. Letztendlich parkten wir dann oben am Botanischen Garten, von wo wir dann mit der Minibahn in die Innenstadt runterfuhren.
Diesen Vormittag verbrachten wir im Museum Te Papa, wo uns zuvor alle berechtigt von vorgeschwärmt haben! Dieses Museum war ganz nach unserem Geschmack. Viel zu entdecken, anzufassen, eben interaktiv! Sehr empfehlenswert!! Es gibt viel über die Maoris (Geschichte und Kunst), über den Pazifik und Neuseeland und deren Schätze und Geschichte.
Joana hatte auch Ihren Spass, doch für etwas größere Kinder ist es wirklich ein Paradies. Selbsdt wir hatten in den Kinder Discover Centern Spass!
Ohne alles wirklich sehen zu können, trotz Kaffepause musstenwir wegen Informationvoerflow das Museum verlassen. Es gibt einfach zuviel interessantes zu sehen.
Nachdem wir den teuersten deutschen Schnuller mit Band kaufen mussten, da wir Ihn wieder verloren hatten, ging es dann langsam zurück.
Beim botanischen Garten angekommen genossen wir noch den Ausblick auf die Stadt und Joana ging wieder auf die Entdeckungsreise “Grüne Wiese”.
Diesen Abend fuhren wir dann erstmals bis es dunkel war und waren froh einen Freedom Campingplatz zu finden.

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Maharau – Ausflug in den Nationalpark Abel Tasman ab 28.02.2014

Nachdem wir trotz Gegenverkehr die Schotterstrasse wieder heile hinter uns gelassen hatten, ging es zurück zur Küste nach Maharau und diesmal mit guter Aussicht!
Wir übernachteten im Holiday Park “The Barn” und buchten unseren geplanten Trip in den Abel Tasman per Boot. Den restlichen Tag verbrachten wir wieder mit Spielen, Wäsche waschen und einem kurzen Spaziergang.
Am nächsten Tag ging es mit dem Wassertaxi von Maharau zur Torrent Bay, von wo wir nach Anchorage an der Küste entlang wanderten. Pünktlich mit Ankuft des Bootes verschwand auch die Sonne, dafür blieb es aber den ganzen Tag trocken. Am Strand hatten wir später Lunch und ich hielt einen Powernap, denn diesmal trug ich unseren Krümel bergauf und bergab.
Zum Abschluss ging es noch zum Pitt Head Outlook, bevor wir von dem letzten Wassertaxi wieder abgeholt wurden.
Da hier die Tide so extrem sind und das Wasser morgens komplett aus den Buchten verschwindet, wird man mit dem Traktor aus dem Meer gezogen und dann mit dem Wassertaxi auf dem Traktor komplett zur Basis 2 km entfernt gebracht, echt lustig.
Joana war nicht sonderlich am Motorboot fahren interessiert, auf der Hinfahrt schlief sie direkt ein und auf der Rückfahrt unterhielt sie die anderen Passagiere in Ihrer Minirettungsweste.
Am frühen morgen ging es wieder weiter Richtung Marlborough Sounds, wo wir schon um 13 Uhr am Campground in der Mamorangi Bay eintrafen und endlich einen ganzen Nachmittag mit Sonnenbaden und im Wasser planschen verbrachten. Erst abends bemerkte Ole das dort einige Stachelrochen waren, da aber alle dort badeten schien es nicht gefährlich zu sein, obwohl sie wirklich groß waren. Wirklich schade, das unsere Fähre schon am nächsten Tag ging. In dieser Ecke wären wir gerne noch länger geblieben.

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Freedom Camping in Neuseeland

Das sogenannte “Freedom Camping” ist hier in Neuseeland ehrlich gesagt so gut wie nicht mehr existent.
In den meisten Regionen ist wirklich freies Camping verboten und da wo man es darf, braucht man einen Self Contained Camper (d.h. mit Dusche + Toilette).
Der Aufwand einen schönen Platz in der Natur, ohne Ortskenntnisse, zu finden, dauert viel zu lange (gerade wenn man nur für eine oder zwei Nächte bleiben will). Da ist es wesentlich einfacher einen der sehr preiswerten (~6 NZD pro Person pro Nacht) DOC Campingplätze zu nutzen. Das DOC (www.doc.gov.nz) bietet rund 250 dieser “simpel Campingplätze” (Toilette + Frischwasser) an. Trotz Hochsaison, waren diese Campingplätze nie voll belegt, da die meisten Leute dann doch Dusche und Strom ebenso wollen und bereit sind den Aufpreis zum Motorpark (machten wir meist alle 2 – 3 Tage) zu zahlen (~15 – 25 NZD pro Person).
Die DOC Campingplätze kommen ans Freedom Camping aber bereits sehr nahe dran, da sie oft mitten in der Natur sind. Davon abgesehen, sind die gut ausgeschildert und haben fast immer einen schöneren Blick, als die privaten Motorparks.

Es lohnt sich daher kaum auf Neuseeland einen “Self-Contained Camper” (d.h. mit Toilette + Dusche) zu mieten, da man entweder eh auf einem Campingplatz steht, der dies ebenso bietet und wenn man doch einen Platz für freies Camping gefunden hat, so ist der meist so abgelegen, daß es dort auch keiner mehr kontrolliert bzw. keinen interessiert.
Man kann sich somit getrost das Geld sparen. Wir nutzen jedenfalls Toilette + Dusche seit 3 Wochen als Stauraum für Taschen…

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Ngarua Cave – Pupu Springs – Harwood’s Hole 26.02.2014

Am nächsten Tag war das Wetter leider so schlecht, daß wir uns entschieden einen (relativ) entspannten Tag zu verbringen. So ging es die Sepertinen hoch zu den Pupu Springs. Auf dem Wege hielten wir spontan bei der Ngarua Höhle an und machten eine Tropfsteinhöhlenwanderung. Joana wurde vorne angebunden in Ihrem Babygurt und erkundete mit uns dann die Dunkelheit. Mittags parkten wir im strömenden Regen in der Touristadt Takaka, wo Silke dann Kaffee holen wollte und erst eine Stunde später vom Shopping wieder kam. Was soll man auch sonst im Regen machen. So beschlossen wir schon mal zu den “Te Waikoropupu Springs” zu fahren, dort zu campen um am nächsten Tag direkt vor Ort zu sein. Die Pupu Springs sind Wasserquellen wo extrem reines Wasser aus dem Boden austritt (bis zu 60m Sicht unter Wasser!). Dies ist die größteFrischwasserquelle in Australasia und sollen eine der klarsten Wasserquellen der Welt sein. Leider wurde das Tauchen in der Quelle 2007 verboten, aber auch von oben sah die Quelle wunderschön bewachsen aus. Nachdem wir auf dem Parkplatz gegessen hatten, kam überraschender Weise die Sonne raus und wir konnten die Quellen besuchen und dann doch ins Canaan Downs Scenic Reserve zu fahren um das Harwood’s Hole anzuschauen. An dem Abend schafften wir es aber nur zum Campground, was schon eine abenteuerlichev Fahrt über eine sehr schmale Schotterstrasse war. Zum Harwood´s Hole wanderten wir am nächsten morgen nach dem Frühstück. Es ist ein riesiges Loch von knapp 70m Breite und rund 176m Tiefe. Beeindruckend anzugucken, wir waren am unteren Ende, obwohl das Loch wohl noch bis zu 357m weiter runtergeht, was man aber nicht sehen kann. Allerdings war der Weg dahin doch auch etwas Kletterei, was mit Baby vorne dran, doch etwas sperrig ist… :-) Aber Ole war vorsichtig und Joana verschlief mit Gottvertrauen fast die Hälfte.

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Westcoast – Pancake Rocks 24.02.2014

Am 24.02. fuhren wir dann zu den Pancake Rocks entlang an den wunderschönen langen Stränden der Westküste mit ihrer rauhen See.
Dieser Tag war mal wieder ein sonniger. Die Pancake Rocks sind eine Kalksteinformation in Punakaiki, welche wie “gestapelte Pfannkuchen” aussieht. Bis heute ist es noch ein Mysterium, wie es zu den Steinschichten kam.
Die Formationen sind sehr beeindruckend und sogar die Blowholes konnte man etwas erkennen, obwohl es fast windstill war…. was da an Wassermassen ein und ausströmt!
Nach einem Kaffee in der Sonne ging es dann zum spielen an den Strand. Per Zufall entdeckten wir eine einsame Bucht, wo Joana wieder im Sand spielte und vom Papa ins Meer getunkt wurde. Sie wird auf jeden Fall schon mal abgehärtet, damit sie nicht so eine Frostbeule wie Ihre Mutter wird.
Unser nächster Stop war die Tauranga Bay Seehund Kolonie, wo wir im Sonnenschein von einem Deck aus kleinen Heulern beim rumtoben zuschauen konnten.
Joana jagte später beim spielen auf der Wiese Möven und ein Weka (Huhn ähnlich), das sich nicht von Ihr abschrecken ließ und sie erschreckend nah rankrabbeln ließ!
Da wir ja möglichst viele Tage im Abel Tasman verbringen wollten, ging es dann noch weiter bis nach Murchison, wo wir auf einem Campingplatz bald lebendig von den Sandflies aufgefressen wurden. Da hätten wir mal draußen sitzen können und dann sowas : (
So ging es am nächsten morgen zügig weiter (besser gesagt, wie auf der Flucht…). Erster Halt war Motueka,wo wir uns bei der DOC Site über den Abel Tasman National Park informierten. Das Departement of Conservation (www.doc.gov.nz) ist übrigens immer sehr hilfreich. Dort bekommt man alle Infos, Karten der Umgebung, Campingplatzkarten, saubere Toiletten etc…immer sehr freundliches Personal! Meist sogar kostenlos und wenn kostenpflichtig dann nur für kleines Geld. Ein Reiseführer ist eigentlich fast überflüssig.
Dann machten wir einen Großeinkauf, auf dem Weg hielt ich zwar schon mehrfach für Obst und Gemüse an, doch für den Rest war dies vorerst der letzte Stop, wenn man nicht das doppelte im Minimarkt ausgeben möchte.
Danach ging es dann nochmal 20 Minuten zum heutigen Ziel “Kaiteriteri”, wo wir um 15 Uhr am Strand saßen. Sonnenschein und wenig Wind, aber trotzdem zu kalt zum Baden. So spazierten wir später noch die Bucht entlang bevor es zum Campingplatz den Hügel rauf ging. Am Strand gab es zwar auch einen, dort stapelten sich aber die Camper wie in der Sardinenbüchse!

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Fox Gletscher und Gillespies Beach 20.02.

Von der Sonne und Joana früh morgens geweckt, fuhren wir so früh los, daß wir um 9:30 Uhr schon zum Fox Gletscher Lookout aufbrachen.
Der Franz Josef und Fox Gletscher sind so besonders, da sie an der Küste liegen und so nah am Tasmanischen Meer sind (gerade mal 250m über Meereshöhe). Der Aufstieg war nicht lang, also kein Problem mit Joana, auch wenn wir alle viel zu warm angezogen waren. Wir konnten bis 200 m nah an das Eis heran, danach gab es nur noch guidet Touren mit Spikes unter den Schuhen.
So ein Gletscher ist schon beeindruckend, wie er sich den Weg den Berg runter schlängelt. Im Anschluss spazierten wir noch etwas herum und machten uns auf zum Gillespies Beach.
Nach 20 km Fahrt, wo die Hälfte ein kurviger Schotterweg dort angekommen, war Ole so geschafft, dass Joana und ich erstmal draußen etwas alleine auf der Wiese spielten und später einen Strandspaziergang machten.
Ich fands wunderschön am Strand, das Meer mit den hohen Wellen, das ganze Strandgutholz, Steine, Muscheln und keine Menschenseele weit und breit…. später ging es noch einen Weg entlang zu einer alten Minenanlage, wo man noch verrostete Maschinen sehen konnte.
Joana findet zur Zeit besonders die kleinen Dinge interessant: Grashalme, Steinchen, Stöckchen oder auch mal nen Brotkrümel…da müssen wir ständig aufpassen, das nichts in den Hamsterbäckchen verschwindet..
Wir übernachteten im Rainforest Holidaypark und wurden noch Nachts von heftigem Regen überrascht. So cancelten wir den Franz Josef Gletscher und gingen nur in das Wild Life Center, wo wir das erste mal Kiwis beobachten konnten. Welch lustige Gefährten. Hübsch ist nun wirklich was anderes, vielleicht ist drollig das richtige Wort. In dem abgedunkelten Raum, sollte man so still wie möglich sein, damit sie sich nicht scheu zurückziehen. Joana versuchte es auch, aber sie wollte unbedingt krabbeln und dabei jauchzte sie öfters mal vergnügt auf. Die Kiwis zogen sich übrigens nicht zurück , sonder beobachteten Joana neugierig. Als die nächsten Touris kamen gingen wir dann weiter in den Gletscherbereich, wo alles sehr schön erklärt wurde. In das Sanctury, wo die Kiwis wieder aufgepeppelt werden, durften wir mit der Kleinen allerdings nicht.
Das Wildlife Center war schon interessant und toll gemacht, aber über die Preise hier darf man generell nicht nachdenken (15 Euro pro Person um 3 Kiwis sehen zu können…). Die Preise auf Neuseeland sind generell exorbitant auf Neuseeland. Essen im Supermarkt ist gut 1,5 – 2x so teuer wie in Deutschland. Touren egal was, kosten mindestens 40 – 50 Euro pro Person, selbst wenn es nur zwei Std. sind.
Wetterbedingt fuhren wir bis kurz nach Greymouth weiter, da die Städtchen hier wirklich nicht schön sind und die tollste Natur im Regen (vorallem mit Baby) keinen Sinn macht.
Unser einziger Halt in Hokitika war sehr enttäuschend. Ich wollte gerne Essen gehen, doch es herrschte gähnende Leere. Die Jade Factory und das Sockenmuseum waren eher Shops und so machten wir einen Großeinkauf und aßen Grillhähnchen auf dem Parkplatz : (.
Wirklich schön war aber der Strandwettbewerb “Strandgutholz Skulpturen”. Da waren wirklich schöne dabei! Joana aß derweil zum ersten Mal Sand in Ihrem Leben (immerhin schwarzer Sand). Wir achteten schön darauf was sie in die Hand nahm und sie streckte direkt Ihr ganzes Gesicht in den Sand…

Unsere Devise solange zu fahren bis Joana keine Lust mehr hat, brachte uns auf einen gemütlichen Campingplatz in Rapahoe (ein paar km nördlich von Greymouth), dessen Haupthaus, eher einem Backpacker ähnelt und wir auch mal aus unserem Camper kommen. Wir haben einen Platz mit Blick aufs Meer, wunderbar! Heute ist richtiges Aprilwetter: Regen und Sonne im Stundenwechsel. Na ja 2 Strandspaziergänge waren schon drin und Ole und Joana haben auf dem Trampolin gespielt und erste Rutschpartien gemacht.

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